Testbericht: Nikon Z 7 (2023)

2018-09-21 Die Nikon Z 7 ist die erste der beiden Kameras des neuen spiegellosen Vollformat-Kamerasystems von Nikon. Mit ihrem knapp 46 Megapixel auflösenden, rückwärtig belichteten CMOS-Bildsensor ist sie eine der höchstauflösenden Kleinbildkameras am Markt und will, zusammen mit den S-Line-Objektiven, neue Maßstäbe bei der Bildqualität setzen. Wie gut Nikons erster Wurf gelungen ist und wie es um die Bildqualität bestellt ist, verrät unser Test.(Benjamin Kirchheim)

  • Testbericht: Nikon Z 7 (1)

    Das NikkorZ 24-70 mm F4 S ist ein "expandable". Bereits für die Weitwinkelstellung muss es ein Stück weit ausgefahren werden. Zum Transport wird es eingefahren, so dass es dann möglichst kompakt ist. [Foto: MediaNord]

Ergonomie und Verarbeitung

Nikons Ziel mit dem neuen System war es nicht, die kleinsten Vollformat-Systemkameras zu bauen, sondern besonders ergonomische, ohne den kompakten Aspekt völlig über Bord zu werfen. Mit dem knapp 13,5 mal zehn mal sieben Zentimeter großen Gehäuse ist es Nikon gelungen, in der Größenklasse der aktuellen dritten Generation der Vollformat-Systemkameras der Alpha-7-Familie von Sony mitzuhalten, aber gleichzeitig ein robusteres Gehäuse zu liefern. Mit Ausnahme der Bodenplatte und der linken Gehäuseseite, auf der sich neben den Anschlüssen auch die drahtlosen Schnittstellen befinden, besteht das Gehäuse der Z 7 aus einer robusten Magnesiumlegierung. Zudem sollen zahlreiche Dichtungen vor dem Eindringen von Staub und Spritzwasser in das Gehäuse schützen, und zwar auf dem Niveau der Nikon-DSLRs, etwa einer D850. Apropos D850: Die Z 7 ist etwa einen Zentimeter schmaler, fast drei Zentimeter niedriger und einen Zentimeter weniger tief. Da auch das Gewicht der Z 7mit unter 700 Gramm betriebsbereit gut ein Drittel unterhalb dem der D850 liegt, kann man definitiv festhalten, dass die spiegellose Z 7 gegenüber einer vergleichbaren DSLR um einiges kleiner und leichter ist, auch wenn sie absolut gesehen keine kleine und leichte Kamera ist, relativ aber eben schon, und das zählt in diesem Fall.

Das tut der Ergonomie jedoch keinerlei Abbruch. Der Griff ist sehr gut ausgeformt und bietet bei einer mittelgroßen Hand sogar dem kleinen Finger noch leidlich guten Halt. Dank der großzügigen, rutschfesten, genarbten Gummierung, der rückseitigen Daumenmulde und dem Einschnitt für den Mittelfinger liegt die Z 7 sicher und fest in der Hand. Die Kamera ist sogar so gut ausbalanciert, dass man sie recht locker in der Hand schlendernd halten kann, ohne dass sie einem entgleitet. Mit dem SetobjektivZ 24-70 mm F4 S knackt die Z 7 übrigens die Marke von einem Kilogramm. Dennoch ist Nikon hier, nicht zuletzt aufgrund des Einzugsmechanismus, ein kompaktes, gut zur Z 7 passendes Setobjektiv gelungen. Gegen einen leichten Widerstand lässt es sich mechanisch ausfahren und mit einer achtel Umdrehung zoomen. Sogar über einen Spritzwasser- und Staubschutz verfügt es.

(Video) Nikon Z7 | Nikons erste Vollformat-DSLM im Test [Deutsch]

Mit Ausnahme des Programmwählrads liegen alle für die Aufnahme wichtigen Bedienelemente in Reichweite der rechten Hand. Dazu gehören die beiden optimal positionierten und angenehm laufenden Multifunktionsräder, der Vierwegewähler sowie der Fokusjoystick und sogar der Einschalthebel, der wie bei Nikon gewohnt rund um den Auslöser angeordnet ist. Der Auslöser bietet einen gut tastbaren, wenn auch recht weichen ersten Druckpunkt und lässt sich damit sanft durchdrücken, ohne die Kamera dabei zu verreißen.

  • Testbericht: Nikon Z 7 (2)

    Der rückwärtige Touchscreen der Nikon Z 7 lässt sich nach oben und unten klappen, die Menüs sind altbekannt. Beeindruckend groß und hochauflösend zeigt sich der elektronische Sucher. [Foto: MediaNord]

Das Programmwählrad links neben dem Sucher muss mit der ganzen linken Hand bedient werden. Während der Zeigefinger den Verriegelungsknopf zum Entriegeln gedrückt halten muss, lässt sich das Rad mit dem Daumen oder Mittelfinger oder beiden gemeinsam drehen. Eine versehentliche Bedienung ist damit ausgeschlossen. Ansonsten sitzen links vom Sucher nur die Wiedergabe- sowie die Löschentaste, die beide während der Aufnahme nicht benötigt werden. Die AF-On-Funktion, die ISO-Empfindlichkeit, die Videoaufnahme, die Belichtungskorrektur, die Serienbildfunktion und die Vergrößerungstasten besitzen feste Belegungen. Hinzu kommen zwei Funktionstasten zwischen Handgriff und Bajonett. Sie liegen nicht direkt unter den Fingerkuppen, so dass man sie nicht versehentlich drückt. Dafür muss man die Griffhand etwas lösen, um sie zu betätigen. Gut, wenn die zweite Hand die Kamera beziehungsweise das Objektiv dabei von unten stützt. Die obere Fn1-Taste ist mit dem Weißabgleich vorbelegt, die untere Fn2-Taste mit dem Fokusmodus, denn einen Umschalter für die Wahl zwischen Single- und Continous-Autofokus sowie manuellem Fokus besitzt die Z 7 leider nicht. Übrigens lässt sich auch der Objektivring alternativ zur manuellen Fokussierung mit einer anderen Funktion belegen, etwa der Blende, der ISO-Empfindlichkeit oder der Belichtungskorrektur. Dann sind diese Funktionen allerdings nicht mehr gegen versehentliches Verstellen gesichert.

Solche vorbelegten, aber änderbaren Tastenfunktionen sind für die Individualisierung von Vorteil, machen die Bedienung aber nicht selbsterklärender. Hinzu kommt die merkwürdige Eigenheit von Nikon, wie bei den Profikameras und auch der Z 7 der manuelle Weißabgleich eingestellt wird. Ohne Blick ins Handbuch (oder Nikon-Kenntnisse) hat man keine Chance, dies herauszufinden. Es gibt weder im Menü, noch im Schnellmenü, noch nach dem Drücken der Weißabgleichstaste eine offensichtliche Möglichkeit, den Weißabgleich zu messen. Tatsächlich muss man zuerst einen der sechs Speicherplätze auswählen und anschließend die Weißabgleichstaste für mehr als zwei Sekunden gedrückt halten, damit die Kamera eine Messung auf eine Referenzfläche anbietet. Zwar ist die Z 7 keine Einsteigerkamera, aber auch eine Profikamera sollte sich, vor allem bei den Grundfunktionen, von einem Fotografen mit guten Kenntnissen ohne Blick ins Handbuch bedienen lassen.

  • Testbericht: Nikon Z 7 (3)

    Die Z 7 ist die erste erhältliche spiegellose Vollformat-Systemkamera von Nikon. Der Bildsensor löst hohe 46 Megapixel auf und beherrscht auch 4K-Videoaufnahmen. Zudem ist er zur Bildstabilisierung beweglich gelagert. [Foto: MediaNord]

(Video) Testbericht Nikon Z7 Kamera Teil 1 - Deutsch

Auch ansonsten ähnelt das Bedienkonzept dem der hochpreisigen Nikon-DSLRs. Das Schnellmenü oder auch das in sieben Bereiche gegliederte Hauptmenü geben Nikon-Kennern keine Rätsel auf. Hier und da gibt es spezifische, teilweise neue Funktionen, aber im Großen und Ganzen findet man sich gut zurecht. Das bedeutet nicht, dass das Menü besonders übersichtlich ist. Acht Menüpunkte passen maximal auf den Bildschirm, bis zu fünf Menüseiten gehören zu einer Kategorie. Da ist es nicht immer einfach, direkt das zu finden, was man sucht. Das Individualmenü umfasst sogar sieben Seiten, wobei eine Zwischenebene etwas Ordnung durch die farbliche Kategorisierung in dieses Untermenü bringt. Zum Glück lassen sich favorisierte Menüpunkte in einem individuell zusammenstellbaren Menü ablegen, um sie schneller auffinden zu können. Oder aber man schaltet es um auf ein Menü mit den zuletzt verwendeten Menüpunkten. So findet man schneller Einstellungen wieder, die man zuletzt geändert hat.

Sind Sie auf der Suche nach einer spiegellosen Systemkamera und möchten sich über dieses Kamerasegment informieren? Dann haben wir das passende E-Book!Dieses E-Book hilft Ihnen die individuell passende Kamera zu finden. Was zeichnet spiegellose Systemkameras aus? Welche Ausstattungsmerkmale gibt es? Worauf sollten Sie beim Kauf achten? Alle 79 aktuellen Modelle werden vorgestellt mit ihren Highlights, einer kurzen Beschreibung und einer kurzen Einschätzung aus bis zu drei Testberichten. Ein E-Book als PDF mit 222 Seiten für 7,99 €. Kostenlose 14-seitige Leseprobe erhältlich. mehr…

Wie bei einer DSLR ist der Sucher eines der zentralen Elemente einer spiegellosen Systemkamera, jedenfalls in der Klasse einer fast 4.000 Euro teuren Kamera wie der Z 7. Der 0,8-fach vergrößernde und damit enorm große Sucher löst feine 3,7 Millionen Bildpunkte auf. Damit ist es kaum noch möglich, die einzelnen Pixel auszumachen, obschon einem der Unterschied zu einemklassischen Spiegelreflexsucher sofort ins Auge sticht. Schließlich leuchtet der Sucher von selbst und zeigt alle Aufnahmeparameter, den Weißabgleich und vielesmehr mit seinem Livebild an. Der Sucher bietet eine weitreichende Dioptrienkorrektur, wobei das Verstellrad wie bei einer analogen Armbanduhr erst herausgezogen werden muss, um den Wertverstellen zu können. An sich bietet der Sucher eine große Eintrittspupille, aber durch die starke Vergrößerung, die übrigens rein subjektiv recht verzeichnungsfrei wirkt, hat man mit aufgesetzter Brille trotzdem keinen optimalen Überblick.

(Video) Nikon Z7: Systemkamera für Profis im Test

Dank des Näherungssensors aktiviert sich der Sucher von selbst, sobald man die Kamera ans Auge nimmt. Die Taste links vom Sucher steuert dabei, ob eine automatische Umschaltung erfolgt, nur der rückwärtige Bildschirm zum Einsatz kommt oder letzterer deaktiviert bleibt. Das spart am meisten Strom, denn das Livebild muss nur angezeigt werden, sobald man die Kamera ans Auge nimmt. Das Livebild beherrscht, egal ob im Sucher oder auf dem Bildschirm, die Einblendung von Gitterlinien, einer 3D-Wasserwaage, eines Livehistogramms und eine Belichtungsvorschau. Das Sucherbild löst sogar fein genug auf, um ohne Vergrößerungslupe oder Fokuspeaking (beides selbstverständlich vorhanden) eine Beurteilung der Schärfe zu erlauben. Außerdem sorgt die Lichtverstärkung dafür, dass man selbst dann noch etwas im Sucher erkennt, wenn es für das Augeschon längst zu dunkel ist. Lichtstarke Objektive sind hier natürlich trotzdem im Vorteil.

Mit einer Diagonale von acht Zentimetern und einer Auflösung von über zwei Millionen Bildpunkten steht der rückwärtige Bildschirm dem Sucher kaum nach. Es handelt sich um einen um 40 Grad nach unten und 90 Grad nach oben neigbaren Touchscreen. Das erlaubt zumindest im Querformat Aufnahmen aus Frosch- und Vogelperspektiven am ausgestreckten Arm und ersetzt quasi einen "Lichtschachtsucher", so dass man auch unauffällig vor der Brust mit Bildschirm hinter der Kamera fotografieren und sogar darüber per Fingertipper auslösen kann. Mit einer Helligkeit von über 700 cd/m² lechtet er zudem mühelos gegen die helle Sonne an. Die Touchfunktion beschränkt sich nicht nur auf die Wahl des Autofokusfelds oder die Auslösung, sondern erstreckt sich auch auf eingeblendete Parameter und sogar das Hauptmenü. Wäre die Z 7 nicht so wunderbar über Tasten bedienbar, würde man davon sicher öfter Gebrauch machen. Wer das Tippen auf dem Bildschirm bevorzugt, wird sich darüber jedenfalls freuen. Das Sucherokular liegt übrigens so weit hinten, dass die Nase nicht auf dem Bildschirm "klebt". Eine Touchpad-Funktion während des Blicks durch den Sucher gibt es dennoch nicht, schließlich bietet die Z 7 einen Fokusjoystick, den viele konservative Fotografen ohnehin bevorzugen.

  • Testbericht: Nikon Z 7 (5)

    Die Nikon Z 7 bietet zahlreiche Schnittstellen. So lassen sich ein Stereomikrofon sowie ein Kopfhörer anschließen, aber auch Mini-HDMI und das moderne USB-C zum Akkuladen sind verbaut. Eine Zubehörbuchse fehlt auch nicht. [Foto: MediaNord]

Zusätzlich zum rückwärtigen Bildschirm besitzt die Z 7 noch ein Informationsdisplay auf der Kameraoberseite. Es zeigt in weißer, leuchtender Schrift die wichtigsten Aufnahmeparameter an. Die Beleuchtung lässt sich nicht abschalten, im ausgeschaltetenZustand allerdings ist auch dieses Display dunkel und nicht mehr ablesbar.

Bei den Schnittstellen war Nikon spendabel und hat fast alles verbaut, was das Fotografenherz begehrt. Die Gummiabdeckungen wirkenzwar nicht allzu hochwertig, aber sie funktionieren. Der Mikrofon- sowie der Kopfhöreranschluss dürften sogar Videografen begeistern. Die HDMI-Schnittstelle des Typs C (Mini-HDMI) ist klein genug, aber nicht so anfällig wie die Mikro-Variante Typ D, auch beim USB-Anschluss hat Nikon sich für den modernen USB-C-Typ entschieden, den man nicht mehr verkehrt herum einstecken kann. Über die USB-Schnittstelle kann der Akku vom Typ EN-EL15b auf Wunsch direkt in der Kamera geladen werden, und zwar mit bis zu drei Ampere und damit genauso schnell wie im externen Ladegerät. Die Akkus EN-EL15 und 15a passen zwar ebenfalls, lassen sich aber nicht in der Kamera aufladen, sondern nur über die mitgelieferte Ladeschale. Aber auch dasUSB-Netzteil liefert Nikon mit, bedient also beide Fraktionen. Leider lädt die Nikon den Akku nicht mit jedem beliebigen USB-Ladegerät. Wir konnten kein Muster erkennen (beispielsweise eine Mindestleistung) und so bleibt nur ausprobieren übrig. Des Weiteren besitzt die Z 7 einen Multifunktionsanschluss, beispielsweise für ein Ansteck-GPS oder ein Fernauslösekabel.

(Video) Testbericht Nikon Z7 Kamera Teil 2 - Deutsch

Was der Z 7 hingegen fehlt, ist eine Blitzsynchronbuchse. Einen Standard-Blitzschuh mit Mittenkontakt und TTL-Kontakten bietet die Z 7 selbstverständlich, aber dafür keinen internen Blitz. Auch ein Anschluss für einen Funktions-Hochformatgriff fehlt. Ein reiner Akkugriff hingegen soll in Arbeit sein. Das wäre auch nicht verkehrt, denn obwohl der große EN-EL15bim Schacht steckt, sind damit nur 330 Aufnahmen nach CIPA-Standard möglich. Die Zahl der Bilder hängt ohnehin stark von der Verwendung ab,mit Serienbildfunktion sind es mehr, wer viel mit dem Sucher arbeitet, wird ein paar Bilder weniger aufnehmen können als bei Bildschirmverwendung. Auch Bluetooth beziehungsweise Snapbridge braucht Energie, wenn auch nicht viel. Immerhin sitzt der Akkuschacht sehr weit vom Metallstativgewinde entfernt, das sich in der optischen Achse befindet, so dass sich der Akku auch mit recht großer montierter Stativ-Schnellwechselplatte wechseln lässt.

  • Testbericht: Nikon Z 7 (6)

    Die Nikon Z 7 bietet einen sehr gut ausgeformten und damit ergonomischen Handgriff. Praktisch ist auch das Schulterdisplay, das über die wichtigsten Aufnahmeparameter informiert. [Foto: MediaNord]

Beim Speicherkartenschacht dürften sich aus mehrerlei Gründen die Geister scheiden. Die Klappe wird mitsamt der Daumenmulde geöffnet und legt damit großzügig den Schacht frei. Einzahl. Ein zweiter Speicherkartenschacht fehlt der Z 7 leider. Doch auch das gewählte Speicherkartenformat XQD hat nicht viele Freunde. Es gilt noch als exotisch, die Speicherkarten und Lesegeräte sind im Vergleich zu SD deutlich teurer. Dafür sind die Karten robuster und theoretisch auch schneller als aktuelle SD-Speicherkarten. Zwar bietet die Z 7 mit über 200 MByte pro Sekunde die bisher schnellste Schreibrate, die wir messen konnten, aber dies wäre auch locker mit schnellen SD-Karten möglich gewesen, schließlich gibt es von diesen auch knapp 300 MB/s schnelle Modelle. Ärgerlich ist zudem, dass ein Kartenlesegerät praktisch Pflicht ist, denn trotz theoretisch schneller USB-3-Schnittstelle kriecht die Datentransferrate übers USB-Kabel in unserer Redaktion an drei verschiedenen Rechnern mit maximal 17,5 MB/s vor sich hin (eine zur Gegenprobe stattdessen angeschlossene externe SSD bringt es auf satte 280 MB/s, eine Sony Alpha 7 III schafft immerhin knapp 80 MB/s). Die Z 7 wird nicht als Massenspeicher, sondern als Kamera vom Computer erkannt, entsprechend wird über ein langsames Protokoll zugegriffen. Etliche 60 Megabyte große Raw-Dateien auf diese Weise zu übertragen, wird zur Qual.

Ausstattung

Das Programmwählrad der Nikon Z 7 umfasst insgesamt acht Positionen. Es gibt sogar einen Vollautomatikmodus, in dem die Kamera alle Aufnahmeeinstellungen vornimmt. Auf Motivproramme hat Nikon hingegen verzichtet, und das ist in dieser Preisklasse auch gut so. Stattdessen befinden sich neben den klassischen Kreativprogrammen P, A, S und M noch drei Benutzerprogramme auf dem Wählrad, so dass der Fotograf drei verschiedene Konfigurationen direkt abrufen kann. Die ISO-Automatik und die Belichtungskorrektur funktionieren auch im manuellen Modus, so dass man Aufnahmen mit Belichtungsautomatik, aber fester Belichtungszeit und Blende anfertigen kann.

Der mechanische Verschluss bietet bis zu 1/8.000 Sekunde kurze Belichtungszeiten und arbeitet recht leise. Es ist zudem möglich, zur Reduzierung von Erschütterungen einen elektronischen ersten Verschlussvorhang zu aktivieren. Außerdem bietet die Z 7 eine leise Auslösung mit rein elektronischem Verschluss. Dies schränkt jedoch einige Kamerafunktionen ein und erschließt keine kürzeren Belichtungszeiten wie bei anderen Kameraherstellern. Die Aufnahmereihenfunktionen umfassen neben klassischen Belichtungsreihen auch Weißabgleichsreihenaufnahmen undsogar Fokusreihen. Die maximale Anzahl an Aufnahmen einer Belichtungsreihehängt von der Schrittweite ab. Bei 0,3 bis 1 EV sind bis zu neun Aufnahmen möglich, bei 2 und 3 EV Belichtungsabstand sind es maximal fünf Aufnahmen. Das reicht locker für HDR-Aufnahmen aus. Zudem ist die Nikon in der Lage, HDR-Bilder direkt aufzunehmen und zusammenzusetzen. Dabei lassen sich die Belichtungsdifferenz und die Glättung einstellen, auch die Einzelbilder können neben dem Endergebnis separat gespeichert werden.

(Video) Nikon Z6 ii Z7 Kamera Hands On Kurz Test von Stephan Wiesner Z7II Z6II

FAQs

How good is Nikon z7ii? ›

The Z7 II, being the high-resolution model in Nikon's mirrorless lineup, is all about outright image quality. It remains one of the only cameras on the market that provides a low native ISO of 64: this helps maximize dynamic range for high-contrast scenes like sunset or sunrise landscapes.

Is Nikon Z7 worth buying? ›

The Z7 is no longer top-dog in Nikon's mirrorless Z-mount camera line-up - the Nikon Z7 II (opens in new tab) takes that honor. However, the original Z7 is a very similar camera to the Z7 II, with the same 45.7MP resolution, so it's definitely still worth buying, especially as tempting discounts can now be had.

What is Nikon Z7 best for? ›

Simply put, the two cameras are aimed at different photography needs – the high-resolution Nikon Z7 is for architecture, landscape and studio photographers who need as much detail and resolution as possible to create large prints, whereas the Nikon Z6 is best suited for portrait, event, food and other types of ...

Is the Nikon Z6 any good? ›

The Z6 has excellent build quality, familiar controls and a lot of customizability, though some favorites from Nikon DSLRs didn't make the cut.

Should I upgrade from Nikon Z7 to Z7 II? ›

Conclusion. As you can see, there is no difference in image quality between the Z7 and Z7 II. Instead, the upgrades are in terms of features: increased buffer capacity, dual memory card slots, better video features, and so on. All these upgrades normally would come with a price premium.

Do I need a Z7? ›

You should get the Z7 only if you know that you need the extreme 45 MP resolution for large prints or tight cropping, and base ISO 64 for slightly better dynamic range. All the other differences between the two cameras are negligible, and many of them even lean in the Z6's favor.

Is Nikon Z7 Made in Japan? ›

The Z7 is currently made at Nikon's factory in Sendai, Japan. The only DSLRs currently made at Sendai are the D5 and Df, and Nikon is temporarily suspending the production of those two, which both have been around for a while and are not exactly new models.

How old is the Nikon Z7? ›

The camera was officially announced on August 23, 2018, for release in September 2018. It was the first camera to use Nikon's new Z-mount system; the second model, released in November 2018, was the 24.5 megapixel Nikon Z 6.

Is Nikon Z7 good for video? ›

The Z7 is arguably Nikon's best-suited camera for video thanks to impressive specifications, solid video quality and useful video tools. On-sensor AF makes it easy to maintain focus while rolling and stabilization allows for hand-held shots.

Does Nikon Z7 have image stabilization? ›

In-body image stabilization will work with any lens you mount. More powerful processor enables full-pixel readout for an APS-C crop of the sensor while shooting 4K video. Continuous shooting at up to 9fps but with limited buffer and exposure locked.

Does Nikon Z7 have ibis? ›

IBIS (In-Body Image Stabilization)

The Nikon Z7 II inherits the excellent in-body image stabilization system of the Z7, which allows photographers to shoot handheld at moderately long shutter speeds without running into blur from camera shake.

How much is Nikon Z7? ›

Current prices

The lowest price for the Nikon Z7 is $2,497 body only, and it is also available in a kit with 24-70mm f/4 s lens from $3,097 and a kit with 24-70mm f/4 s lens and ftz adapter from $3,097. You can also save money by purchasing a used Z7.

Do professionals use mirrorless cameras? ›

Do professionals use mirrorless cameras? Yes, but they also use DSLRs, too, depending on the genre of photography. In fact, many people switch between DLSR vs mirrorless cameras. Some are advocates that mirrorless lenses and autofocus are still not there yet, and prefer to use DSLRs.

Is Nikon Z6 good for beginners? ›

How much of a beginner are you, really? The Z6 is a great camera, and as the others here have posted, it is very capable of producing wonderful images. HOWEVER, it can be very frustrating to someone who is really a beginner. There are many, many settings to be set up.
...
Latest buying guides.
60Lance B
13Paul Pasco
18 more rows
Jun 9, 2020

Why is Nikon Z6 best? ›

For the most part, the Z6 is capable of vibrant, detail-rich images with very good dynamic range and flexible raw files. High ISO performance, as we've come to expect with modern full-frame cameras, is quite impressive, making the Nikon Z6 a good choice for low-light situations.

Should I switch to Nikon mirrorless? ›

Aside from the most demanding genres of photography that benefit from high framerates, switching to mirrorless won't make you more money. At least not just from the camera alone. And more essentially, mirrorless will not make you a better photographer in any capacity.

Is the Z7 II weather sealed? ›

Since the Z7 II has impressive weather sealing, a 14.6 exposure value (EV) dynamic range with a base ISO of 64, and if you pair it with the Z mount wide-angle lenses, you will get flawlessly sharp images from edge to edge.

What is the dynamic range of the Nikon Z7 II? ›

Landscape (dynamic range)

At the manufacturer's ISO 100 and ISO 200 settings, the Nikon Z7 II actually has a lower dynamic range of around -0.5 and 0.8 EV, respectively, compared to the Sony A7R IV.

Is the Z7 better than the Z6? ›

The Z6 is 99% the same as the Z7, but runs 33% faster for 41% less money. Nikon vs Canon vs Sony Full Frame Mirrorless Compared. The Nikon Z6 and Z7 are the same camera, except for excessive resolution in the Z7 (you can't see it due to Pixel Dumping) and more speed (both ISO and frames per second) in the Z6.

Which is better for video Nikon Z6 or Z7? ›

Both cameras have 4K UHD recording at 30 fps and 1080p video at 120 fps. However, the Z6 is capable of shooting full frame video and the Z7 is not. Instead, the Z7 shoots 4K UHD video with a significant crop, which means reduced video quality.

Are mirrorless cameras better than Dslrs? ›

The DSLR offers a wider selection of interchangeable lenses, longer battery life, and better low-light shooting thanks to the optical viewfinder. On the other hand, mirrorless cameras are lighter, more portable, offer better video quality even in lower-end models, and can shoot more images at faster shutter speeds.

Is Nikon better than Canon? ›

But since then, Nikon upgraded the series, coming up with D780 in 2020. This Nikon camera body outperforms the Canon in every area, from ISO range to video capabilities, image quality, speed, and autofocus accuracy. There is a catch as there is a considerable price gap between the two.

Is full frame better? ›

“You can't achieve the same low-light performance with a crop sensor that you can with full frame; full frame is so much sharper, clearer, and gives you less noise and more detail,” says photographer Felipe Silva.

Are Nikon lenses made in China? ›

Most Nikon lenses are made only in one country. E.g. the 35mm/f1. 8 AF-S DX is made (assembled) in China only. There is no other version.

Does Nikon Z7 have low pass filter? ›

The Nikon Z7 does not have a low-pass filter, but the Nikon Z6, which is more video orientated, does.

Is the Nikon Z7 a full-frame camera? ›

Nikon Z7 II | 45.7 MP Full Frame Mirrorless Camera.

What lenses work with Nikon Z7? ›

Recommended Z-Series Lenses for the Nikon Z7 and Z7 II
  • Highly Recommended: 14-24mm f/2.8 S.
  • Highly Recommended: 24-70mm f/2.8 S.
  • Highly Recommended: 70-200mm f/2.8 S.
  • Highly Recommended: 20mm f/1.8 S.
  • Highly Recommended: 24mm f/1.8 S.
  • Highly Recommended: 35mm f/1.8 S.
  • Highly Recommended: 50mm f/1.2 S.
Jan 7, 2022

How do I shoot video with my Nikon z7? ›

Shooting video with the Nikon Z6 and other Z cameras - YouTube

What is the weight of the Nikon z7 camera? ›

1.49 lb / 23.81 oz

How do you shoot video on z6ii? ›

Nikon Z6ii Basic Video Settings Explained + Where To Find Them

Is Nikon Z7 ISO invariant? ›

The Nikon Z7 is sufficiently ISO invariant for almost any “torture test” you can think of. Then again, to be fair and honest, Nikon's shadow recovery has been roughly this jaw-dropping since the D750 and D810. If you're considering the Nikon Z7 for its dynamic range alone, you're missing the point of the Z system.

Do Z lenses have VR? ›

Nikon's most recent full-frame Z lenses include the Nikkor Z 24-120mm f/4 S and Nikon Z 100-400mm f/4.5-5.6 VR S.

Are Nikon Z lenses stabilized? ›

None of the new Nikkor Z lenses are stabilized, because the Z-series cameras come with an IBIS (in-body image stabilization) system that moves the sensor to compensate for camera shake; by contrast, F-mount cameras use lens-based image stabilization. The Z mount's larger dimensions also come with a downside, though.

Where is the Nikon z7ii made? ›

Thailand

What is the weight of Nikon d750? ›

1 lb 13.7 oz

Videos

1. NIKON Z7 für Video - Das komplette Review - Photo Universal
(PHOTO UNIVERSAL Kleiber GmbH & Co KG)
2. Nikon Z7 - Best Choice Full Frame Mirrorless?
(Kai W)
3. Nikon Z7 Mirrorless - Complete Review.
(PIXEL VIILAGE)
4. Nikon Z7 Review - Test - Erfahrungsbericht [Deutsch]
(Licht Form Farbe photography)
5. Nikon Z7 II Hands On Review | Testing Autofocus, I.S, Photo & Video
(Park Cameras)
6. Ausprobiert! So gut sind Nikon Z6II & Z7II wirklich! 📷 Krolop&Gerst
(KROLOP & GERST)
Top Articles
Latest Posts
Article information

Author: Sen. Emmett Berge

Last Updated: 01/25/2023

Views: 6418

Rating: 5 / 5 (80 voted)

Reviews: 95% of readers found this page helpful

Author information

Name: Sen. Emmett Berge

Birthday: 1993-06-17

Address: 787 Elvis Divide, Port Brice, OH 24507-6802

Phone: +9779049645255

Job: Senior Healthcare Specialist

Hobby: Cycling, Model building, Kitesurfing, Origami, Lapidary, Dance, Basketball

Introduction: My name is Sen. Emmett Berge, I am a funny, vast, charming, courageous, enthusiastic, jolly, famous person who loves writing and wants to share my knowledge and understanding with you.